Sandwellen im Süden des Mars
NASA/JPL-Caltech/UArizona
Sandwellen im Süden des Mars
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Dünenähnliche Sandformationen bilden sich in Abhängigkeit von den Windverhältnissen und anderen Faktoren selbständig zu unterschiedlichen Formen und Mustern aus. Die Abstände und die Häufigkeit der Wanderungen von Sanddünen hängen zum Teil von der Korngröße des örtlichen Sediments ab. Größerer grobkörniger Sand neigt dazu, bei selteneren Windböen zu “rollen”, während kleinere, beweglichere Körner “hüpfen”.

Dieses Bild von Terra Cimmeria, einer Region in der südlichen Hemisphäre, zeigt eine ungewöhnliche Klasse von hybriden Formationen. Sie weisen eine einheitliche Form und Färbung auf, variieren aber in Größe und Abstand um mehrere Größenordnungen. Die kleinsten Exemplare, die hier zu sehen sind, haben einen Abstand von weniger als 10 Metern, während größere Exemplare mehrere hundert Meter voneinander entfernt sind. Dies ist eine ungewöhnliche Variabilität für Gesteinsschichten, die sich über lange Zeiträume und unter dem konstanten Klima des gegenwärtigen Mars entwickelt haben. Ein Mars-Geomorphologe könnte, je nachdem, welche Auffassung er vertritt, einige dieser Formen als kleine Dünen oder riesige Rippel einstufen.

Übersetzung: Henning Tritschler

 
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